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    Beste Internetverbindung

    für das Eigenheim

Bestmögliche Verkabelung für Ihr Einfamilienhaus

Nutzen Sie die volle Bandbreite

Mit dem Bau des Ortsnetzes und der Glasfaser-Hausanschlüsse wird die Glasfaser vom PoP (Point of Presence = regionaler Knotenpunkt) bis in Ihr Haus geführt, um dort eine stabile und schnelle Internetanbindung zu erzeugen. Doch auf seinem Weg vom Hausübergabepunkt (sogennanter APL) über das Netzabschlussgerät (auch genannt ONT) und dem Router bis zum Endgerät kann das Signal abschwächen. Um letztendlich die volle gebuchte Bandbreite am Endgerät zu empfangen, können Sie ihr Eigenheim entsprechend aufrüsten. 

 

Glasfaser EFH Illustration Legende

 

Was ist ein APL?

Der APL (Abschlusspunkt Linientechnik) wird auch Hausübergabepunkt genannt und beschreibt den Netzabschluss des Ortsnetzes. Der APL wird neben der Wanddurchbohrung im Keller/Erdgeschoss montiert.

Was ist ein ONT?

Der ONT (Optical Network Termination) wird auch Netzabschlussgerät genannt und wandelt das optische Licht der Glasfaser in elektrische Signale um, die dann dem Router zugeführt werden. Der ONT wird am Ende der Glasfaserleitung montiert. Wenn Sie auch bei der Innenhausverkabelung auf Glasfaser umsteigen, kann ein solches Netzabschlussgerät in der Nähe des Routers montiert werden, um eine kurze Verbindung und damit ein stärkeres Signal herzustellen.

Beachten Sie folgende Punkte: 

 

1. Die Verbindung zwischen dem APL und dem ONT

Die Glasfaser führt durch die Wanddurchbohrung zum APL und dem ONT, welche bei Einfamilienhäusern unmittelbar nebeneinander montiert und mit einem Steckverbinder verbunden werden. Bei Mehrfamilienhäusern oder einem mehrstöckigen Haus ist es allerdings ratsam, den ONT an einer anderen Stelle, näher am Router, zu platzieren.

 

So erhalten Sie die volle Bandbreite:

 

Um die volle Geschwindigkeit am Endgerät zu nutzen, sollte der ONT möglichst nahe am Router platziert werden. Um den ONT mit dem APL über eine größere Distanz zu verbinden, ist eine Innenhausverkabelung notwendig. Unsere Empfehlung: Lassen Sie die Glasfaser-Innenhausverkabelung von einem fachmännisch geprüften Innungsbetrieb vornehmen.

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2. Die Verbindung zwischen dem ONT und dem Router

Der ONT wandelt das optische Licht der Glasfaser in elektrische Signale um, welche dann dem Router zugeführt werden. Der Router verbindet das Heimnetz mit dem Internet.

 

So erhalten Sie die volle Bandbreite:

 

Um Geschwindigkeitseinbußen zu vermeiden, verbinden Sie den ONT mit dem Router mittels Netzwerk (CAT)-Verkabelung. Nutzen Sie hierfür ein CAT 5e- oder CAT 7-Kabel.

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3. Die Verbindung zwischen dem Router und den Endgeräten

Damit Sie das Internet über Ihre Endgeräte nutzen können, müssen diese an das Netzwerk angeschlossen werden. 

 

So erhalten Sie die volle Bandbreite:

 

Um sicher zu stellen, dass Sie in diesem wichtigen letzten Schritt die volle Bandbreite erhalten, können Sie die Geräte mit einem Netzwerkkabel verbinden. Falls Sie kabellos über das WLAN surfen möchten, müssen Sie mit Geschwindigkeitseinbußen rechnen. Für entferntere Räume im Haus können Sie das WLAN-Signal verstärken, indem Sie sogenannte Repeater nutzen.

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An die Zukunft denken: Wer der Technologie gerne einen Schritt voraus sein möchte, kann schon heute mit einer Glasfaser-Verkabelung bis zu den Endgeräten vorsorgen. Denn heute ist davon auszugehen, dass die Endgeräte das optische Licht der Glasfaser künftig direkt empfangen können.

Manchmal muss es einfach WLAN sein

Informationen zum heimischen WLAN-Signal

Generell gilt: Das kabellose surfen sollte stets als Notlösung betrachtet werden, denn hierbei erleiden Sie im Gegenzug zum Surfen über ein Netzwerkkabel immer Geschwindigkeitseinbußen. So sollten Geräte, wie der Computer oder der Fernseher, unabhängig vom Alter des Geräts immer bei Möglichkeit per Kabel verbunden werden, um die volle Signalstärke zu nutzen. Falls Sie dann doch mal über WLAN surfen möchten, gibt es einige Störquellen, die Sie eventuell vermeiden können. Haben Sie sich zum Beispiel schon einmal gewundert, weshalb das WLAN-Signal am Mobiltelefon schwächer ist, wenn Sie sich in einem bestimmten Raum aufhalten? Für dieses Phänomen gibt es viele Erklärungen. So vermeiden Sie Signalabschwächungen innerhalb der 4 Wände:

Die Position des Routers macht den Unterschied

Die Antenne des Routers ist meist (im neuen Modell) horizontal hinter der Abdeckung im Router eingebaut. Wird der Router also horizontal auf einem Regal oder ähnliches platziert, stahlt das Signal hauptsächlich nach oben und nach unten ab. Wenn Sie den Router allerdings hochkant aufstellen oder an die Wand montieren, bringen sie die Antenne in einer für Sie günstigeren Position, denn so strahlt das Signal seitlich in die Räume ab.
Achten Sie generell darauf, den Router möglichst hoch und freistehend zu platzieren.

Wasser und Leitungen hemmen das Signal

Vermeiden Sie, wenn möglich, Wasserleitungen in der Distanz zwischen dem Router und den Endgeräten. Strom und Metallrohre hemmen das Signal, denn sie wirken wie ein Schild, durch den das Signal nur schwer durchdringen kann. So kann das Badezimmer ein besonderer Störfaktor sein. Auch andere Gegenstände mit hohem Wasseranteil, wie etwa feuchte Wände oder eine extrem große Anzahl von Pflanzen, können einen Einfluss auf die Qualität des WLAN-Signals haben.

Sonstige mögliche Störquellen im Eigenheim

Einige in den Decken und Wänden verwendete Baumaterialien wie etwa Stahlbeton und -träger, Rigips oder Fußbodenheizungen können die Reichweite des Funknetzes ebenfalls verringern. Des Weiteren kann die Küche mit dem Starkstromanschluss das Signal beeinträchtigen. Elektronische Geräte wie die Mikrowelle, das Babyphone sowie sämtliche Bluetooth- und DECT-Geräte können das WLAN-Signal ebenfalls stören, da diese auch auf der Frequenz 2,4 GHz funken.

Die richtige Position des Routers kann das Signal stärken

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Tipps für ein besseres WLAN-Signal

Haben Sie sichergestellt, dass sich möglichst wenige Störquellen in unmittelbarer Nähe des Routers befinden und das Signal weiterhin nicht in guter Qualität bei Ihren Endgeräten ankommt, können Sie folgende Maßnahmen durchführen.

Die Frequenz des Routers wechseln

Wenn das WLAN-Signal von anderen umliegenden Verbindungen gestört wird, ist es möglicherweise ratsam, einen anderen, weniger genutzten Frequenzbereich zu wählen. Viele Router tun dies automatisch, treffen dabei jedoch nicht immer die beste Wahl. Mit 2,4 und 5 GHz gibt es zwei Frequenzbereiche, in denen WLANs funken, allerdings drohen Ihnen im 5-GHz-Bereich weniger Störeinflüsse. Wechseln Sie den Bereich selbstständig, indem Sie über die Konfigurationsoberfläche Ihres Routers (beispielsweise auf fritz.box) in die Einstellungen gehen und austesten, welcher der Bereiche am wenigsten belegt ist.

Neustart durchführen

Von vielen anderen elektronischen Geräten kennen Sie es vermutlich: Manchmal kann bereits ein Neustart Probleme aus dem Weg schaffen. Wenn das WLAN-Signal deutlich anfälliger ist, dann nehmen Sie den Router für ca. 30 Sekunden vom Strom. Danach wird die Verbindung erneut aufgebaut.

Repeater korrekt anbringen

Wenn das WLAN über eine große Fläche oder auch über mehrere Etagen senden muss, kann die Nutzung eines Repeaters hilfreich sein. Ein Repeater vergrößert die Reichweite des Signals, denn er empfängt die Signale vom Sender und sendet diese in aufbereiteter Form weiter, wodurch eine größere Distanz überbrückt werden kann. Bei einer Immobilie mit mehreren Etagen ist die Anbringung im Treppenhaus aufgrund der oben erwähnten Störquellen ratsam. Auch bei diesem Gerät gilt: Sollte dieser einmal nicht wie gewohnt funktionieren, kann ein Neustart und ein damit verbundener erneuter Verbindungsaufbau helfen.